Typischerweise macht die Optimierung in 3D-Asset-Pipelines 20% bis 40% der gesamten Produktionszeit aus. Dieser Bereich hängt von Schlüsselfaktoren ab: Asset-Komplexität (z. B. detaillierte Charaktere vs. einfache Requisiten), Zielplattform-Einschränkungen (Mobilgerät, Konsole oder High-End-PC) und Leistungsanforderungen wie Bildrate oder Speicherbeschränkungen. Wichtige Aufgaben umfassen Polygonreduktion, Texturkomprimierung, LOD-Einstellung (Level of Detail) und Shader-Optimierung, die eine Brücke zwischen dem vorgeschalteten Modellieren/Texturieren und der nachgeschalteten Engine-Integration schlagen. Für projekte, bei denen die Echtzeit-Performance im Vordergrund steht, hilft es, 25-30% der Zeit frühzeitig für die Optimierung einzuplanen, um Integrationsengpässe zu vermeiden.

